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BOATWORLD.CH
hat für Sie eine 7-tägige Karibik-Kreuzfahrt
ab Miami auf der "Explorer of the Seas"
der Reederei "Royal Caribbean"
getestet.
Eine
Kreuzfahrt auf dem "Explorer of the Seas"
ist ein einmaliges Erlebnis und eignet sich für
all jene Urlauber, welche die Sonne, das Meer
und die Karibik geniessen wollen und
gleichzeitig Wert auf Luxus, gutes Essen und
eine erholsame Reiseart legen.
Ausgangspunkt
Port of Miami
Der
Flug von Zürich nach Miami ist ein Direktflug,
wenn man mit Swiss reist, und dauert ungefähr
10 Stunden. Dort angekommen, muss mindestens
eine Nacht in Miami verbracht werden. Es lohnt
sich, im Art Deco District von South Beach Miami
zu logieren und allenfalls ein paar Tage dort am
Strand zu verbringen, um sich an die Sonne und
die Parties zu gewöhnen.
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South
Beach Miami
Foto: © BOATWORLD.CH
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Die
Taxifahrt zum Port of Miami, wo das Schiff in
Meer sticht, dauert von South Beach ungefähr 20
Minuten und kostet um die 20 US$.
Das Check-in verläuft ähnlich wie am Flughafen
- mit Sicherheitschecks und langen
Warteschlangen. Schliesslich müssen über 3000
Leute innert kurzer Zeit auf das Schiff gelassen
werden.
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Die
"Explorer of the Seas" vor
Anker
Foto: © BOATWORLD.CH
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Jeder
Passagier erhält eine ‚Kreditkarte’. Diese
enthält ein digital gespeichertes Passfoto,
welches beim Einsteigen gemacht wird, und dient
einerseits zur Identifikation, andererseits als
Zahlungsmittel auf dem Schiff.
Musterdrill
nach Bezug der Kabine
Beim
Beziehen der Kabine fällt auf, dass sie zwar
relativ klein ist – zumindest im Vergleich zu
einem amerikanischen Hotelzimmer – doch stellt
sich heraus, dass sie äusserst durchdacht
eingerichtet ist und man alles findet, was man für
einen angenehmen Aufenthalt braucht: Genug Raum
um die Kleider und Toilettenutensilien
aufzubewahren, eine Minibar, ein Fön, je nach
Zimmer auch eine kleine Ecke mit einem
Sofa.
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Eine
Kabine in der "Explorer of the Seas"
Foto: © BOATWORLD.CH
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Etwas
jedoch lässt einem bewusst werden, dass es sich
nicht um ein Hotelzimmer handeln kann: auf dem
Bett liegen zum Empfang die persönlichen
Schwimmwesten sowie die Aufforderung, nach dem
Ertönen eines Warnsignals am sogenannten
‚Musterdrill’ teilzunehmen.
Sobald der Warnton ertönt, müssen alle
Passagiere an einen genau bestimmten Ort auf
Deck gehen, wo man die Instruktionen zum
Verhalten in Notsituationen erhält. Danach stösst
das Schiff in See unter Begleitung von den
karibischen Klängen der Steelband und bei einem
ersten bunten Drink in der Hand. Die Reise geht
los.
Puerto
Rico, St.Martin, St. Thomas und Bahamas
Die Reise
gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Neben den
Tagen auf Meer, bei welchen man die
Annehmlichkeiten sowie das grosse
Freizeitangebot geniessen kann, freut man sich
auch immer wieder auf die neuen Destinationen.
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Die
Autorin Bettina Jenzer-Peter auf St.
Martin.
Im Hintergrund die "Explorer of the
Seas"
Foto: © BOATWORLD.CH
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Die
beiden Highlights dieser Reise sind St. Martin
(unbedingt Marigot auf der französischen Seite
der Insel besuchen) und St. Thomas (Maagens Bay
für einen perfekten Tag an der Beach).
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Die
Insel St. Thomas
Foto: © BOATWORLD.CH
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Generell
ist zu empfehlen, nicht unbedingt eine Tour zu
buchen, welche von Royal Caribbean zu ziemlich
hohen Preisen auf dem Schiff angeboten wird,
sondern auf eigene Faust die Inseln zu
entdecken. Da überall Taxis zur Verfügung
stehen, ist dies problemlos möglich. Pro Fahrt
belaufen sich die Taxikosten auf US$ 5-10 pro
Person.
Vielfältiges
Unterhaltungsangebot an Bord
Jeden Abend erhält man ein Programm für den
nächsten Tag. Dabei kann man praktisch den
ganzen Tag mit Kursen und Aktivitäten
verplanen: Fitness Center, Beauty Kurse,
Tanzkurse, Klettern, Basketball, Rollerblading
etc. Am Abend gibt es ebenfalls ein äusserst
vielfältiges Unterhaltungsprogramm: Disco,
Karaoke, Gesellschaftsspiele, Musical, Iceshow,
Jazzkonzerte und diverse Bars.
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Arkade
auf der "Explorer of the Seas"
Foto: © BOATWORLD.CH
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An
jenen Tagen, welche man ausschliesslich auf See
verbringt, finden das "Captain's Dinner"
sowie eine "Formal Night" statt. An
diesen beiden Abenden gilt der Dresscode "formal"
und tatsächlich wird grosser Wert auf die
Abendgarderobe gelegt. An anderen Abenden ist
die Garderobe sportlich-elegant oder auch "casual".
Es
gibt zwei Mitternachtsbuffets, wobei das erste
draussen auf dem Deck aufgebaut wird und dazu zu
live Musik getanzt werden kann, das zweite von
atemberaubender Vielfalt und Grösse ist und
eine wahre Augenfreude bietet.
Verpflegung an Bord
Frühstück, Lunch und Dinner können alle im
Selbstbedienungs- Restaurant "Windjammer"
eingenommen werden, welches eine grosse Auswahl
an Speisen bereithält. Dies eignet sich
besonders dann, wenn man nur schnell etwas
Kleines essen möchte und dabei auch gerne
"für sich" ist.
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Mitternachtsbuffet
auf der "Explorer of the Seas"
Foto: © BOATWORLD.CH
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Geht
man in die bedienten Restaurants, stellt man
rasch fest, dass man immer an grosse Tische
gesetzt wird. Dies kann einerseits sehr
interessant sein, da man viele Leute kennenlernt,
andererseits bedingt dies eine gewisse
Offenheit. Die bedienten Restaurants sind aber
in jedem Fall dem Selbstbedienungsbuffet
vorzuziehen, wenn man Wert legt auf gutes Essen
und gepflegten Service. Sowohl das Essen wie
auch der Service sind dort nämlich perfekt und
die Speisen munden sogar sehr verwöhnten
Gaumen. Die Auswahl an Speisen ist gross und
abwechslungsreich und man kann sich entweder
sehr gesund und linienbewusst oder auch ganz
geniesserisch verpflegen. Abends ist ein
bestimmter Tisch vorreserviert und dort trifft
man sich immer mit den gleichen Tischnachbarn.
Beim Buchen der Reise muss man bereits angeben,
ob man um 18.30 ("first seating") oder
um 20.30 ("second seating") essen
will.
Neben Selbstbedienung und bedientem Restaurant
gibt es ein "24-Stunden-Café", wo man
Sandwiches, Pizza, Ice Cream sowie Cookies und
andere Süssigkeiten essen kann. Zudem gibt es
ein klassisches American Diner ("Johnny
Rockets"), welches das einzige Restaurant
ist, wo man das Essen extra bezahlen muss. Alles
übrige Essen ist im Reisepreis inbegriffen.
Generell sind Getränke wie Wasser oder Lemonade
inbegriffen, für alle weiteren Getränke muss
man separat zahlen.
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